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Bartöl Test: Darauf müssen Sie achten!

Bartöl Test

Der Bart ist das Accessoire des Mannes und teilweise sogar sein Markenzeichen. Doch egal ob Vollbart, Dreitagebart oder ausgefallenere Varianten – ein Bart braucht Pflege, um wirklich gut auszusehen. Neben einem sauberen Schnitt sowie Styling ist die Verfassung der Haare und Haut essenziell. Hier kommt das Bartöl ins Spiel. Wir haben uns das Thema Bartöl genauer angesehen und empfehlen gleich zwei Produkte, die unseren Langzeittest bestehen konnten.

Bartöl Test – unsere Kriterien

  • Pflegewirkung: Ein gutes Bartöl muss der Haut und den Haaren auf Dauer Feuchtigkeit spenden um Jucken, spröden Barthaaren sowie trockener Haut und den damit einhergehenden Schuppen entgegenzuwirken.
  • Duft: Der Geruch ist natürlich Geschmackssache, sollte allerdings nicht zu künstlich wirken und nicht zu penetrant sein, denn am Ende sollte dieser nicht das Parfum überdecken, das Mann trägt.
  • Konsistenz: Diese ist für uns tendenziell eher nebensächlich, aber eine Bartöl-Flasche kann auch zum Hingucker im Badezimmer werden.
  • Verpackung: Das Bartöl sollte sich gut in den Bart und in die Haut einarbeiten lassen.
  • Inhaltsstoffe: Hier wird es schwierig, denn besonders Pflegeprodukten wird viel Chemie beigesetzt. Man sollte also darauf achten, dass sich das Bartöl grundsätzlich aus natürlichen Ölen zusammensetzt und auf Parfum halbwegs verzichtet.

Getestet wurden das Bio-Bartöl von Satin Naturel sowie das Bartöl Camden von der Barbershop Company. Wir haben das Öl jeweils über drei Wochen zweimal täglich aufgetragen.

Erwähnenswert ist auch, dass der Proband grundsätzlich mit leicht trockener und schuppiger Haut unter dem Bart zu kämpfen hat.

Bio-Bartöl von Satin Naturel im Test

Das Bio-Bartöl von Satin Naturel fällt vor allem durch seine Inhaltsstoffe auf. Es basiert auf rein natürlichen Ölen, enthält kein künstliches Parfum und ist dazu noch mit dem FairTrade-Siegel zertifiziert. Des Weiteren ist das Produkt “crueltyfree”, also nicht an Tieren getestet worden, und vegan. Hierfür gibt es von uns einen dicken Pluspunkt.

Satin Naturel Bio Bartöl Test
Das Bio-Bartöl von Satin Naturel – schöne Verpackung, aber kann das Öl überzeugen?

Zu erwähnen ist auch, dass Satin Naturel Produkte im Portfolio hat, die durch ÖkoTest bereits als sehr gut deklariert wurden, was uns Hoffnung gibt, dass auch die Inhaltsstoffe des Bartöls sauber und von hoher Qualität sind.

Die 100 Milliliter Flasche gibt es zum vergleichsweise günstigen Preis von etwa 19 Euro. Sie sieht edel aus und ist für eine bessere Dosierung mit einer Pipette ausgestattet. Die Handhabung funktioniert hier gut: Die Pipette ist zwar recht lang und man sollte aufpassen, allerdings ging im Test nichts daneben.

Satin Naturel bio Bartöl im Test - Pipette und Farbe
Die Pipette ist recht lang, allerdings lässt sich das Öl sehr gut dosieren

Die Textur des Öls ist gut: Es lässt sich gut in den Bart und bis zur Haut einarbeiten.

Das Öl riecht angenehm frisch nach Tannennadeln und Harz mit einem Hauch Vanille und Tannenzapfen. Nicht sonderlich komplex, aber schön einfach, männlich und nicht penetrant. So soll es sein. Der Duft hält allerdings nicht ewig, am Ende des Tages nimmt man nicht mehr viel davon wahr.

Wie eingangs erwähnt, hat unser Proband Probleme mit trockener Haut unterhalb des Bartes sowie Schuppen. Hier hat das Bartöl wirklich gute Arbeit geleistet. Schon nach den ersten paar Anwendungen ist der Bart weich, wirkt gesund und es sind keinerlei Schuppen zu sehen.

Fazit zum Bio-Bartöl von Satin Naturel

Super Duft, gute Inhaltsstoffe und exzellente Pflegewirkung. So haben wir uns das vorgestellt. Da der Preis für eine 100 Milliliter Flasche auch angemessen ist, können wir das Bartöl von Satin Naturel definitiv weiterempfehlen!


Camden Barbershop Company Bartöl im Test

Das Camden Barbershop Company Öl ist ein sehr solides und einfaches Bartöl. Auch hier sind die Inhaltsstoffe natürlich und wir finden keine chemischen Parfum-Zusätze auf der Verpackung.

Camden Bartöl Test
Die Verpackung des Bartöls ist simpel und schlicht

Die 50 Milliliter Flasche gibt es für etwa 15 Euro zu kaufen, was für ein natürliches und so wirksames Öl ein akzeptabler Preis ist. Die Verpackung ist recht simpel gehalten, die Flasche allerdings mit einem Pumpmechanismus versehen.

Der Pumpmechanismus funktioniert gut, es ist zwar schwieriger zu dosieren, allerdings hat man es auch schneller zur Hand und muss nicht mit der Pipette hantieren. Bei uns haben zwei Spritzer des Bartöls gereicht. Achtung allerdings, denn das Öl spritzt recht weit.

Das Öl an sich ist recht hell und flüssig, lässt sich dadurch aber sehr gut in den Bart und die Haut einarbeiten.

Der Duft des Camden Bartöls ist klassisch und zurückhaltend. Es riecht nach Tannennadeln, Holz und eher maskulin, ohne dabei penetrant zu sein. Wir würden den Duft des Bio-Bartöls von Satin Naturel zwar bevorzugen, allerdings ist Geruch nunmal Geschmackssache.

Camden Bartöl Test: Die Inhaltsstoffe
Das Camden Bartöl und seine Inhaltsstoffe

Kommen wir zur Pflegeleistung: Auch das Camden Bartöl wurde von unserem Probanden drei Wochen lang zweimal täglich angewendet. Und auch hier haben sich die Beschwerden von trockener Haut und Schuppen schnell eingestellt. Genau so, wie wir es uns erhofft haben. Der Bart ist leicht glänzend und wirkt frisch. Des Weiteren lässt er sich mit dem Öl gut stylen.

Fazit zum Camden Barbershop Company Bartöl

Auch das Camden Bartöl konnte uns im Test überzeugen. Es riecht zwar sehr subtil und klassisch, allerdings ist es genau das, was wir uns von einem Bartöl wünschen. Es ist schließlich kein Parfum.
Die Pflegeleistung war wie gewünscht und der Bart sieht gesund und gepflegt aus. Wir können das Camden Bartöl der Barbershop Company definitiv weiterempfehlen!


Was ist Bartöl und woraus besteht es?

Bartöl setzt sich aus sehr unterschiedlichen Ölen zusammen, welche von Hersteller zu Hersteller stark variieren können. Hier schwört jeder Produzent auf seine ganz eigene Rezeptur.

Grundlegend kann man zwischen sogenannten Basis- beziehungsweise Trägerölen und ätherischen Ölen unterscheiden. Die Basisöle sind der Kern des Bartöls, machen den Großteil aus und sorgen für seine Pflegeeigenschaften.

Klassische Basisöle sind:
  • Avocadoöl
  • Olivenöl
  • Mandelöl
  • Jojobaöl
  • Arganöl
  • Hanföl
  • Traubenkernöl
  • Aprikosenkernöl

Die ätherischen Öle sorgen für den einzigartigen Duft des Bartöls, hier sind den Fantasien so gut wie keine Grenzen gesetzt. Von unterschiedlichen Zitrusölen über Zedernholz bis hin zu Nussölen kann man so ziemlich alles im Bartöl finden.

Achtung allerdings bei Allergien, denn aufgrund der teilweise sehr komplexen Zusammensetzung der Bartöle können diese zu allergischen Reaktionen führen. Hier also vorher unbedingt die Inhaltsstoffe studieren.

Eines allerdings vorweg: Bartöl ist keine Raketenwissenschaft.

Wobei hilft Bartöl?

Aufgrund seiner Basisöle wird Bartöl in erster Linie als tägliches Pflegeprodukt genutzt. Dabei sorgt das Öl für einen weichen und leicht glänzenden Bart. Das Öl spendet den Haaren sowie der Haut vor allem Feuchtigkeit, was gegen Jucken, Schuppen und trockene Haut hilft.

Bart nach Bartöl
Der Bart nach der Bartöl-behandlung: Er wirkt frisch, sauber und nicht spröde

Wer sich also einen Bart wachsen lassen möchte und dabei mit Jucken zu kämpfen hat, der sollte solch ein Öl unbedingt ausprobieren. Gleiches gilt für Menschen, die Probleme mit sehr trockener beziehungsweise schuppiger Haut unter dem Bart haben.

Ein weiterer Grund für Bartöl: Der Duft. Die enthaltenen ätherischen Öle sorgen dafür, dass der Bart besonders gut riecht. Hier sind den Düften keine Grenzen gesetzt: Von fruchtig-frisch bis zu holzig-waldig findet man so ziemlich alles.

Neben den Pflegeeigenschaften und dem Duft wird Bartöl verwendet, um den Bart grundlegend in Form zu bringen. Für ausgefallenere Bartkreationen wird aber eher Bartpomade (auch Bartwichse genannt) empfohlen, da diese wesentlich besser hält.

Wobei hilft Bartöl – Zusammenfassung
  • Trockene Haut
  • Schuppen
  • Jucken
  • Trockene / spröde Barthaare
  • Sorgt für einen schönen Duft
  • Der Bart lässt sich formen

Bartöl richtig anwenden

Die Anwendung von Bartöl ist leicht: Abhängig von der Bartlänge beziehungsweise -dichte wird entsprechend viel Bartöl gründlich in den Bart und die Haut einmassiert. Hierfür gibt man ein wenig Bartöl in die Hände, verreibt es und arbeitet es dann ein. Wahlweise kann man noch einen Kamm zum Verteilen des Öls nutzen.

Bei einem sehr kurzen Bart, wie beispielsweise einem Dreitagebart, wird natürlich sehr wenig Öl benutzt. Hier reicht meist schon ein Tropfen.

Ist der Bart länger und dichter, sollten drei bis vier Tropfen reichen. Da jeder Bart recht unterschiedlich ist, muss man hier seine optimale Menge selbst herausfinden.

Es ist jedoch recht einfach: Glänzt der Bart zu stark beziehungsweise wirkt fettig, dann war es zu viel des Guten.
Sollte der Bart über den Tag hinweg noch sehr trocken und spröde sein, nimmt man ein wenig mehr.

Besonders wichtig bei der Anwendung: Das Bartöl soll auch die Haut vor dem Austrocknen schützen, weshalb man das Öl bis in die Haut einmassieren muss. Des Weiteren ist es wichtig, den Bart und die Haut vor der Anwendung gründlich zu reinigen.

Über den Autor
Tim Schneller
Tim Schneller

Gründer von Gentlemans-Attitude.de, dem 2019 gegründeten Männermagazin rund um Genuss, Mode, Technik und Lifestyle. Als Whisky-Enthusiast und Mitglied der Scotch Malt Whisky Society schreibt er vor allem rund um das Thema Whisky. Aber auch andere Themen wie Mode, Technik und Lifestyle sind seine Leidenschaft.

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