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Die Schifferkrause: Zu wem die rustikale Bartfrisur passt, wie man sie wachsen lässt und optimal pflegt

Schifferkrause

Die Schifferkrause ist schon etwas Besonderes: Nicht jeder Mann kann sie wachsen lassen und noch viel weniger Männern steht diese außergewöhnliche Bartfrisur. Wer aber etwas Rustikales und wirklich Einzigartiges sucht, für den ist die Schifferkrause definitiv die richtige Wahl. Und sind wir mal ganz ehrlich: Entweder sie steht euch nicht und ihr habt es wenigstens versucht oder aber sie passt zu euch und fortan wird jeder, der euch kennenlernt, sich definitiv an euren Bart erinnern. Die Schifferkrause ist nämlich eine Bartform, die schnell zum Markenzeichen des Trägers wird.

Wir erklären euch, wie ihr diese Bartfrisur wachsen lasst, zu wem sie tendenziell passt und wie man sie richtig pflegt.

Zu welchem Typ und zu welcher Kopfform die Schifferkrause passt

Wie bereits erwähnt, ist die Schifferkrause nichts für jedermann. Man sollte tendenziell der rustikale Typ sein. Die Bartfrisur muss zu eurem Charakter und Auftreten passen. Ein Mann, der Schifferkrause trägt, weiß, dass er Eindruck macht und die Blicke auf sich zieht. Er sollte also definitiv Selbstbewusstsein mitbringen. Dazu muss man sagen, dass diese Bartfrisur aufgrund seiner rustikalen Optik im seltensten Fall ins Büro passt. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen und eine wirklich gepflegte Schifferkrause in Kombination mit einem Hemd oder Anzug kann gerade aufgrund des Kontrasts wirklich super aussehen. Darüber hinaus könnt ihr auch zum sogenannten Chin-Strap (Kinnstreifen) wechseln. Der Chin-Strap hat die gleiche Form wie eine Schifferkrause, allerdings ist er wesentlich kürzer geschnitten.

Neben eurem Charakter und Auftreten ist natürlich die Kopfform wichtig. Hier solltet ihr darauf achten, dass die Schifferkrause euer Gesicht tendenziell sehr viel runder und breiter erscheinen lässt. Wer also von Natur aus eine eher rundliche Gesichtsform hat, der sollte vielleicht eine andere Bartfrisur wählen.

Wie ihr euch die Schifferkrause wachsen lasst

Die Schifferkrause ist relativ unkompliziert, was das Wachstum anbelangt. Das Einzige, was ihr wirklich benötigt, ist entsprechender Bartwuchs. Gerade am Hals und den Wangen haben viele Männer Probleme mit Löchern. Sollte es sich nur um ein vereinzeltes kleines Loch oder eine etwas weniger dicht bewachsene Stelle handeln, dann ist dies bei dieser Bartform meistens kein Problem. Aufgrund der längeren Haare darüber können solche kleinen Problemzonen relativ gut kaschiert werden. Solltet ihr doch größere Löcher oder viele undichte Stellen bekommen, dann wird es schwieriger und wir empfehlen euch einen anderen Bart. Dies merkt ihr aber erst in der fortgeschrittenen Wachstumsphase, denn einige Areale brauchen zum Wachsen manchmal länger als andere.

Solltet ihr allerdings kein Problem mit dem Bartwuchs haben, dann raten wir euch bei der Schifferkrause, den Umweg über einen Vollbart zu nehmen. Lasst eure Haare ein paar Monate wachsen. Je nach Intensität eures Bartwuchses und der gewünschten Länge sollte das Prozedere ungefähr zwei bis vier Monate dauern. Solltet ihr merken, dass euer Bart während des Wachstums anfängt zu jucken, dann verwendet unbedingt Bartöl! Es versorgt die Haut mit Feuchtigkeit, pflegt sie, lässt den Bart weicher werden sowie gesünder aussehen und hilft gegen den Juckreiz. Mehr Informationen zu Bartöl, worauf ihr achten müsst und wie ihr es richtig anwendet, findet ihr hier.

Die Schifferkrause ist, was die Form anbelangt, eigentlich recht einfach. Normalerweise könnt ihr sie zuhause selber rasieren. Solltet ihr euch allerdings nicht ganz sicher sein, dann ist das auch kein Problem. Gerade die erste Kontur ist sehr wichtig, um den Weg zur perfekten Bartfrisur zu ebnen, weshalb man damit auch zum Friseur oder Barbier gehen kann. Ist sie einmal gegeben, wird es ab dann wesentlich einfacher.

Solltet ihr die Schifferkrause selbst schneiden wollen, dann benötigt ihr das klassische Werkzeug: Einen guten Trimmer, einen Nassrasierer sowie eine Schere. Mit dem Trimmer gebt ihr die erste Form vor und rasiert alles, was später sowieso wegkommt, kurz. Nun solltet ihr schon eine erste Vorstellung bekommen, wie es später aussehen wird. Tastet euch am Anfang langsam heran, denn ihr wollt nicht zu viel der kostbaren Barthaare abschneiden. Sobald die Grundform steht, könnt ihr die gekürzten Haare mithilfe des Nassrasierers komplett entfernen. Hier könnt ihr euch langsam herantasten. Testet aus, ob ihr einen harten Übergang von Haut zu Haaren möchtet, oder vielleicht das ein oder andere gekürzte Haar stehen lassen wollt, um den Bart eher fließend wirken zu lassen.

Sobald die finale Grundform gegeben ist, ist der Feinschliff des eigentlichen Bartes dran. Solltet ihr es besonders rustikal mögen, dann könnt ihr ihn natürlich auch so lassen. Es bietet sich allerdings an, mithilfe des Trimmers und der Schere, den Bart an ein paar Stellen zu kürzen, um ihn etwas symmetrischer wirken zu lassen.

Schifferkrause richtig pflegen: So funktioniert es

Ob eine Schifferkrause pflegeintensiv ist, hängt von eurer Vorstellung ab. Solltet ihr es eher rustikaler und natürlicher mögen, dann ist sie recht entspannt. Wenn ihr es allerdings etwas gepflegter möchtet, dann müsst ihr mehr beachten.

  • Die Schifferkrause lebt nicht ganz so sehr von einer perfekten Form wie andere Bartfrisuren. Das bedeutet, dass sie euch auch mal den ein oder anderen Tag ohne Trimmen verzeiht. Ab und an solltet ihr allerdings trotzdem ran.
  • Benutzt am besten regelmäßig Bartöl. Wie bereits erwähnt, sorgt es dafür, dass die Haut und die Barthaare gesund bleiben. Wie viel ihr benötigt, hängt meistens von eurer Haut und der Menge an Haaren ab.
  • Bartbalsam, oder auch Bartpomade genannt, ist ein weiteres Pflegemittel, welches ihr bei dieser Bartfrisur ausprobieren könnt. Der Vorteil: Bartbalsam ist eine Mischung aus Bartöl und Bartwachs. Es weist nicht nur pflegende Eigenschaften auf, sondern ist aufgrund seiner Konsistenz auch sehr gut zum Stylen geeignet. Wenn ihr mehr zu Bartbalsam erfahren wollt, dann lest einfach hier.
  • Je nachdem wie kräuselig eure Barthaare sind, kann sich die Anschaffung eines Bartkamms beziehungsweise einer Bartbürste lohnen. Hier könnt ihr allerdings für den Anfang auch eine handelsübliche Bürste verwenden. Ihr solltet nur darauf achten, dass ihr euch nicht die kostbaren Barthaare herauszieht.
  • Selbstverständlich solltet ihr euren Bart regelmäßig waschen. Hier ist allerdings darauf zu achten, dass ihr Shampoo oder spezielles Bartshampoo nur alle 3 bis 4 Tage verwendet. Für die tägliche Reinigung empfehlen wir lediglich lauwarmes Wasser. Shampoo trocknet die Haut schnell aus und führt im schlechtesten Fall zu Schuppen und spröden Haaren. Normales Wasser reicht vollkommen aus.
Über den Autor
Tim Schneller
Tim Schneller

Gründer von Gentlemans-Attitude.de, dem 2019 gegründeten Männermagazin rund um Genuss, Mode, Technik und Lifestyle. Als Whisky-Enthusiast und Mitglied der Scotch Malt Whisky Society schreibt er vor allem rund um das Thema Whisky. Aber auch andere Themen wie Mode, Technik und Lifestyle sind seine Leidenschaft.

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