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Rasierer Test: Unsere getesten Empfehlungen

In unserem umfangreichen Rasierer-Test haben wir 4 Rasierer-Empfehlungen, die wir genau unter die Lupe genommen und auf Herz und Nieren persönlich getestet haben.


Premiumklasse
Braun Series 9
Braun Series 9
Gesamtwertung
9,2 von 10
Premiumklasse
Philips S9000 Prestige
Philips S9000 Prestige
Gesamtwertung
9 von 10
Preis-Leistungssieger
Panasonic ES-LV65
Panasonic ES-LV65
Gesamtwertung
9,1 von 10
Besonders günstig
Braun Series 3
Braun Series 3 ProSkin 3040s
Gesamtwertung
7.6 von 10

Testergebnis zum Braun Series 9 9296cc

Braun Series 9 9296cc
Ausstattung10 von 10
Anwendung9 von 10
Rasierergebnis9,5 von 10
Hautfreundlichkeit9,5 von 10
Preis- / Leistungsverhältnis8,5 von 10
Vorteile
  • Wertiger Rasierer
  • Es lässt sich nass und trocken rasieren
  • Rasurergebnis ist spitze
  • Schonend zur Haut
  • Der Kopf schwenkt in alle Richtungen und man erreicht auch schwierige Stellen gut
  • Eingebauter Trimmer für Kotletten
  • Ausstattung ist bei diesem Modell sehr umfangreich
  • Sehr komfortable Reinigungsstation samt Desinfektion
  • Schnelllade-Funktion
Nachteile
  • Bei der Trockenrasur hat es unter der Nase etwas geziept
  • Die Chromoberfläche ist empfindlich gegenüber Fingerabdrücken
  • Die Haare dürfen nicht zu lang werden
  • Hoher Preis

Unser Fazit zum Braun Series 9 9296cc

Wir sind von der Leistung des Braun Series 9 überzeugt. Sowohl trocken als auch nass leistet das Gerät saubere Arbeit und sorgt für glatte Haut. Lediglich unterhalb der Nase zeigte der Rasierer kleine Schwächen – dies allerdings nur bei der Trockenrasur. Neben der kinderleichten Anwendung konnte uns auch die schnelle Reinigung begeistern. Der Rasierer ist schnell unter fließendem Wasser gesäubert und den Rest erledigt die Reinigungsstation samt Desinfektion vollautomatisch.

Zudem ist das Zubehör mit dem Etui gut durchdacht, hier fehlt es an nichts. Die Verbrauchs- und Verschleißteile (Scherkopf und Reinigungskartuschen) halten länger als man es vielleicht erwarten würde und sind insbesondere für ihre Lebensdauer und die hohe Qualität preislich sehr gut vertretbar. Allen, die einen Elektrorasierer der Premiumklasse suchen, können wir für den Braun 9296cc eine klare Kaufempfehlung aussprechen.


Testergebnis zum Philips S9000 Prestige

Philips S9000 Prestige
Ausstattung9 von 10
Anwendung8,5 von 10
Rasierergebnis9,5 von 10
Hautfreundlichkeit9,5 von 10
Preis- / Leistungsverhältnis8,5 von 10
Vorteile
  • Hochwertiger Rasierer
  • Nass- sowie Trockenrasur möglich
  • Sehr gutes Rasurergebnis
  • Wenig Hautirritationen
  • Sehr flexbiler Scherkopf, der sich an die Haut anschmiegt
  • Umfangreiches Zubehör
  • Sehr guter Bart-Styler
  • Schnelllade-Funktion
  • Einfache Reinigung
  • Kommt gut mit längeren Haaren zurecht
Nachteile
  • Man muss sich an die Bauart gewöhnen
  • Reisetasche ist etwas groß geraten
  • Gerade Linien beziehungsweise Konturen lassen sich mit einem Rotationsrasierer schwieriger schneiden
  • Hoher Preis
  • Unterhalb der Nase hat es etwas geziept

Unser Fazit zum Philips Series 9000 Prestige

Der Philips S9000 Prestige hat uns in unserem 3-wöchigen Test definitiv überzeugt! Am Anfang war die spezielle Bauform des Rasierers noch etwas gewöhnungsbedürftig. Wenn man sich allerdings erst einmal an den Rotationsrasierer gewöhnt hat und mit kreisenden Bewegungen arbeitet sowie mit dem Druck variiert, dann klappt die Rasur wirklich sehr gut und der Philips S9000 Prestige bietet im Nass- sowie Trockenrasur-Test ein tadelloses Rasurergebnis. Uns hat vor allem der sehr bewegliche Scherkopf gefallen, der sich während der Nassrasur an die Gesichtskonturen anpasst und sauber über die Haut gleitet.

Lediglich an den Koteletten offenbart das System kleine Schwächen, denn es lässt sich nicht so einfach eine gerade Linie rasieren. Hier hilft allerdings der Bartstyler weiter, um auch diese perfekt hinzubekommen.

Was Hautirritationen anbelangt, bietet der Rasierer ein gutes Ergebnis. Ein paar Stellen unterhalb der Nase und an den Kotletten haben geziept, aber alles in allem hatten wir vor allem nach etwas Übung keine Probleme und kaum unangenehme Stellen.

Neben der Rasur hat uns vor allem das Zubehör gefallen. Der Bart-Styler ist nicht nur ideal zum Kürzen der Haare vor der gründlichen Rasur, sondern lässt auch die Freiheit, einen 3-Tage-Bart perfekt zu stylen. Hier ist der Philips Rasierer seiner Konkurrenz einen Schritt voraus. Darüber hinaus fanden wir auch die induktive Ladestation super, denn sie erspart einem das tägliche Hantieren mit dem Ladekabel und sorgt dafür, dass der Rasierer stets griffbereit und geladen ist. Darüber hinaus bietet der Rasierer eine Schnelllade-Funktion, mit der er innerhalb von 18 Minuten wieder benutzt werden kann.

Alles in allem können wir den Philips S9000 Prestige als Premium Gerät definitiv weiterempfehlen. Ihr bekommt einen hochwertigen Rasierer, der richtig schön aussieht, klasse Zubehör hat und ein super Ergebnis liefert.


Testergebnis zum Panasonic ES-LV65

Panasonic ES-LV65
Ausstattung7 von 10
Anwendung8,5 von 10
Rasierergebnis10 von 10
Hautfreundlichkeit10 von 10
Preis- / Leistungsverhältnis10 von 10
Vorteile
  • Wertiger Rasierer
  • Es lässt sich nass und trocken rasieren
  • Rasurergebnis ist einwandfrei
  • Schonend zur Haut
  • Der Kopf ist sehr flexibel und erreicht somit auch schwierige Stellen
  • Eingebauter Trimmer für Kotletten
  • Einfache Reinigung
  • Übersichtliches Display mit vielen Informationen
  • 2 Rasiermodi (Normal & Bartdichte Modus)
  • Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Schnelllade-Funktion
Nachteile
  • Keine Reinigungsstation enthalten oder alternativ erwerbbar
  • Die Haare dürfen nicht zu lang werden
  • Zum Ausschalten des Rasierers muss drei mal gedrückt werden
  • Unterhalb der Lippen musste öfter drüber gefahren werden

Unser Fazit zum Panasonic ES-LV65

Wer sich für einen Elektrorasierer entscheidet, muss nicht immer zu Marken wie Braun oder Philips greifen. In unserem Test konnte Panasonic in puncto Handhabung, Komfort und Ergebnis mühelos mit den großen, bekannten Elektrorasierer-Herstellern mithalten und uns zusätzlich auch mit einem günstigen Preis beeindrucken. Abgesehen von minimalen Schwächen, die sich jedoch eher in der Anleitung als beim ES-LV65 selbst zeigen, sind wir von dem Elektrorasierer von Panasonic begeistert. Die Bedienung ist absolut intuitiv und einfach gestaltet, die Rasurergebnisse konnten in allen vier Tests vollkommen überzeugen. Beim Rasurergebnis ist kaum Luft nach oben.

Auch der sonstige Einsatz – das Aufladen, der Austausch von Ersatzteilen und alle Funktionen, die absolut eingängig und verständlich auf dem Display angezeigt werden – hat uns in unserem Test überzeugt. Das gilt selbst, wenn man den recht günstigen Preis des Panasonic ES-LV65 außer Acht lässt. Bei diesem Rasierer stimmt das Komplettpaket aus Komfort und Leistung.


Testergebnis zum Braun Series 3 ProSkin 3040s

Braun Series 3 ProSkin 3040s
Ausstattung6,5 von 10
Anwendung7,5 von 10
Rasierergebnis7 von 10
Hautfreundlichkeit8,5 von 10
Preis- / Leistungsverhältnis8,5 von 10
Vorteile
  • Wertiger Rasierer
  • Rasurergebnis ist akzeptabel
  • Schonend zur Haut
  • Es lässt sich Nass- sowie Trockenrasieren
  • Passt sich gut an die Gesichtskonturen an
  • Lässt sich sehr einfach säubern
  • Schnelllade-Funktion
  • Trimmer funktioniert gut
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
Nachteile
  • Geringe Ausstattung – kein Etaui / Reisetasche
  • Am Hals und unter der Nase zeigt der Rasierer Schwächen
  • Es sollte täglich beziehungsweise alle zwei Tage rasiert werden – sind die Haare zu lang, dann rasiert er mangelhaft – hier muss vorher getrimmt werden
  • Der Kopf ist nicht schwenkbar

Unser Fazit zum Braun Series 3 ProSkin 3040s

Der ProSkin 3040 ist ein solides Gerät. Bei relativ langen und harten Haaren sowie schwierigen Stellen wie dem Hals offenbart das ältere Modell im Test seine Schwächen. Hier muss mehrmals rasiert werden. Bei weniger harten Haaren und einfachen Stellen gab es im Test keine Probleme. Wichtig ist, dass man täglich rasiert und die Haare nicht zu lang werden, dann ist das Ergebnis super.

Die Haut wird beim ProSkin geschont und wir konnten kaum Irritationen feststellen. Ein deutlicher Pluspunkt für das Gerät. Ein weiterer Kritikpunkt: Die mangelnde Ausstattung. Ein Beutel zum Aufbewahren wäre wünschenswert gewesen. Eine Tasche lässt sich natürlich nachkaufen, kostet allerdings wiederum etwa 12 Euro.

Grundsätzlich finden wir, dass das Preis-Leistungsverhältnis bei diesem Rasierer stimmt. Wer einen günstigen Elektrorasierer für die tägliche Rasur sucht, der sollte diesen definitiv ausprobieren.

Was Sie vor dem Kauf beachten sollten

Ist ein Elektrorasierer für Sie überhaupt das Richtige?

Bevor ihr euch für einen Elektrorasierer entscheidet, solltet ihr wissen, dass die Geräte für die regelmäßige Rasur konzipiert sind. Mit längeren Haaren kommen sie meistens sehr schlecht zurecht. Oftmals dauert die Rasur dann deutlich länger, ihr müsst wesentlich öfter über die gleichen Stellen rasieren und die Rasur wird grundsätzlich unangenehmer. Es kommt dann auch meistens zu Hautirritationen, weil die Klingen die längeren Haare nicht ordentlich greifen und schneiden. Manche Modelle rasieren ab einer gewissen Länge sogar gar nicht mehr. Dabei spielt es auch nicht unbedingt eine Rolle, ob ihr ein Premium- oder ein günstiges Gerät wählt.

Grundsätzlich kann man sagen, dass die Rasierer ab einer Länge von sechs Millimetern oder einem 4-Tage-Bart (je nach Bartwuchs) meistens deutlich schlechter rasieren. Es gibt allerdings auch hier von Gerät zu Gerät Unterschiede. Wie die einzelnen Rasierer mit längeren Haaren zurechtkommen, könnt ihr im jeweiligen Testbericht nachlesen.

Solltet ihr also gelegentlich einen längeren Bart tragen oder unregelmäßig rasieren, so empfehlen wir euch unbedingt einen Elektrorasierer mit Barttrimmer. Diese gibt es entweder im Rasierer integriert oder als zusätzlichen Aufsatz. Hiermit könnt ihr den Bart vor der vollständigen Rasur stutzen. Erfahrungsgemäß sind die Barttrimmer-Aufsätze dafür etwas besser geeignet als die integrierte Variante. Mehr dazu auch in diesem Kapitel.

Folienrasierer oder Rotationsrasierer: Welche Bauform ist besser?

Wenn ihr nach einem neuen Rasierer Ausschau haltet, dann werdet ihr zwangsläufig über die zwei wichtigsten Bauarten stolpern: Folien- und Rotationsrasierer. Dabei setzen die bekannten Elektrorasierer-Marken Braun und Philips auf die unterschiedlichen Systeme.

Rotationsrasierer und Folienrasierer

Grundsätzlich kann man schon mal sagen, dass die Scherkopf-Systeme im Preis relativ ähnlich sind und keines von beiden im Vorteil ist. Wir zeigen euch im Folgenden, welche Vor- und Nachteile sie bieten.

Der Rotationsrasierer

Ein Rotationsrasierer zeichnet sich durch einen Scherkopf aus, der meistens mit drei separaten Scher-Elementen ausgestattet ist. Je nach Gerät sind die drei Elemente sehr flexibel und passen sich dadurch besonders gut an die Haut an. Beispielsweise am Kinn zeigt der Rotationsrasierer seine Stärken.

Rotationsrasierer

Die Technik funktioniert dabei ähnlich wie beim Folienrasierer, wobei die Klingen bei dieser Bauform kreisförmig angebracht sind. Auch die Rasierklingen des Rotationsrasierers sind mit einer dünnen Metallschicht versehen, die dafür sorgt, dass die Haut nicht mit ihnen in Kontakt kommt. Da die Barthaare durch die feinen Löcher der Folie passen, werden diese von den rotierenden Klingen abgeschnitten.

Vorteile
  • Rotationsrasierer passen sich sehr gut an die Haut an
  • Sie kommen meistens gut mit längeren Haaren zurecht
  • Sie haben eine relativ große Auflagefläche und rasieren dementsprechend schnell
Nachteile
  • Rotationsrasierer benötigen etwas Übung
  • Aufgrund der runden Scher-Elemente ist es schwierig, gerade Linien, wie beispielsweise an den Koteletten zu ziehen

Ihr werdet schnell merken, dass die Rasier-Technik beim Rotationsrasierer essenziell ist. Statt wie beim Folienrasierer von unten nach oben zu arbeiten, arbeitet ihr hier mit kreisende Bewegungen.

Rotationsrasierer Test

Grundsätzlich benötigt man bei diesem System ein wenig Übung. Ihr werdet aber sehen, dass ihr mit der richtigen Technik und ein wenig Experimentieren mit dem Druck ein wirklich gutes Ergebnis erzielt, welches einem Folienrasierer in nichts nachsteht.

Der Folienrasierer

Der Scherkopf des Folienrasierers hat lediglich ein breites Scher-Element, welches je nach Rasierer mit unterschiedlichen Klingen ausgestattet ist. Dabei sind die Klingen mit einer dünnen Metallschicht, die an eine Folie erinnert, überspannt. Daher kommt auch der Name „Folienrasierer”. Sie sorgt dafür, dass die Haut nicht in Kontakt mit den Klingen kommt, wobei die feinen Barthaare durch die Löcher passen und dadurch abgeschnitten werden.

Folienrasierer mit flexiblen Scherkopf

Die teuren Geräte haben meist deutlich mehr Klingen beziehungsweise Folien (hier ist beispielsweise der Braun Series 9 mit fünf unterschiedlichen Elementen zu nennen), die alle eine bestimmte Funktion haben. Die inneren Klingen sind für den groben Schnitt verantwortlich, wobei die äußeren für den Feinschliff gedacht sind und engeren Kontakt mit der Haut haben. Darüber hinaus sind auch die Folien etwas anders geformt. Bei einigen Geräten sorgen sie dafür, dass sich die Haare aufstellen und somit besser durch die Folien-Löcher ragen. Andere Elemente sind dazu gedacht, um Haare besser abzuschneiden, die in unterschiedliche Richtungen beziehungsweise sehr enganliegend wachsen.

Vorteile
  • Intuitiv benutzbar
  • Gerade Kanten sind mit Folienrasierern meist einfach
  • Man sieht genau, wo der Rasierer rasiert
Nachteile
  • Kleine Auflagefläche
  • Benötigen je nach Gerät lange, um gründlich zu rasieren
  • Greifen lange Haare eher schlecht

Fazit: Ist der Rotationsrasierer oder der Folienrasierer besser?

Grundsätzlich kann man nicht sagen, dass eine der Bauformen besser ist. Es ist lediglich Geschmackssache und von euch abhängig, womit ihr besser zurechtkommt. Darüber hinaus ist das Rasurergebnis letztlich vor allem von dem gewählten Rasierer abhängig und nicht von der Bauform. Beide Arten leisten je nach Elektrorasierer eine sehr guten Arbeit.

Welcher Rasierer bei empfindlicher Haut

Wer eine empfindliche Haut hat, kennt das Problem: Starke Irritationen, Jucken oder sogar Verletzungen. Diese Symptome treten meistens auf, wenn der Rasierer die Haare nicht abschneidet, sondern an ihnen zieht oder aber die Haut durch die Folien nicht genug geschützt wird.

Hier gibt es mehrere Aspekte, auf die Ihr achten solltet. Wer zu Hautirritationen neigt, sollte einen Rasierer wählen, der auch eine Nass-Rasur ermöglicht. Diese Option bekommt man heutzutage allerdings auch schon bei Mittelklasse-Geräten.

Trockene Haut neigt während der Rasur deutlich öfter zu Irritationen, weshalb die Verwendung von Rasierschaum und Wasser helfen kann.

Elektrorasierer mit Schaum (Nassrasur)

Die Ausnahme bestätigt allerdings die Regel: Auch wenn Ihr eine empfindliche Haut habt, kann ein Trockenrasierer gute Ergebnisse ohne Irritationen liefern. Dieser Aspekt ist sehr individuell von euren Hauteigenschaften abhängig und sollte ausgetestet werden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, den ihr bei empfindlicher Haut berücksichtigen solltet, sind die Klingen. Achtet darauf, dass ihr stets frische Klingen verwendet und sie oft genug wechselt.

Darüber hinaus solltet ihr bei solchen Symptomen eher teure Geräte ausprobieren, denn auch wenn viele günstige Rasierer ein sehr gutes Ergebnis liefern, so sind die Mittelklasse und Premium-Rasierer erfahrungsgemäß etwas hautschonender.

Welcher Elektrorasierer bei starkem Bartwuchs?

Wer einen besonders starken Bartwuchs hat, dem empfehlen wir, nicht zu den günstigeren Elektrorasierern zu greifen, da diese erfahrungsgemäß damit eher Probleme haben. Mittelklasse- oder Premium-Geräte kommen mit einem starken Bartwuchs meistens besser zurecht. Darüber hinaus solltet ihr erstmal einen Rotationsrasierer ausprobieren, denn auch hier haben wir die Erfahrung gemacht, dass sie etwas besser damit umgehen.

Neben der Bauart solltet ihr einen Rasierer wählen, mit dem ihr auch Rasierschaum verwenden könnt: Dieser weicht die Haare etwas auf und die Klingen können sie somit besser abschneiden.

Solltet ihr einen starken Bartwuchs haben, ist das Trimmen der Barthaare essenziell. Hier empfehlen wir einen zusätzlichen Trimmer-Aufsatz, mit dem ihr euren Bart vor der Rasur stutzen solltet.

Was kostet ein Rasierapparat?

Gute Elektrorasierer sind mittlerweile schon für ungefähr 60 Euro zu bekommen. Sie erledigen ihren Job und bieten eine gründliche Rasur. Die Mittelklasse-Geräte fangen bei ungefähr 100 Euro an. Premium-Rasierer mit umfangreichem Zubehör und besonderen Funktionen starten bei 200 Euro.

Der Unterschied zwischen teuren und günstigen Geräten fällt vor allem während der Rasur auf. Die günstigen Rasierer kommen meistens schlechter mit längeren Haaren zurecht. Darüber hinaus sind die Scher-Elemente oftmals deutlich weniger flexibel und die Klingen schneiden etwas schlechter als bei den kostenintensiven Elektrorasierern, was zu einer etwas längeren Rasur führt. Ein weiterer wichtiger Faktor ist natürlich das Zubehör, denn dies sorgt meistens für den größten Preisunterschied.

Grundsätzlich ist es Geschmackssache, zu welchem Rasierer ihr greift. Wir empfehlen ein Mittelklasse-Gerät, da diese eine schnelle und gründliche Rasur ohne irgendwelche Komplikationen bieten. Wer allerdings etwas mehr Komfort und umfangreichere Funktionen sucht, der sollte etwas mehr Geld in die Hand nehmen und zu einem Premium-Rasierer greifen.

Kosten der Ersatzteile

Wie beim klassischen Rasierer, werden auch beim Elektrorasierer irgendwann die Klingen stumpf, worunter das Rasurergebnis leidet. Hierbei spielt der Preis sowie das Intervall, wann der Scherkopf gewechselt werden muss, eine wichtige Rolle.

Besonders bei den Premium-Rasierern können die Ersatz-Scherköpfe mit hohen Kosten verbunden sein. Scherköpfe der bekannten Marken wie Braun oder Philips können je nach Gerät um die 50 Euro kosten.

Ersatz-Scherkopf (Folienrasierer / Rotationsrasierer)
Links der Ersatzscherkopf des Folienrasierers und rechts der des Rotationsrasierer

Wann der Scherkopf gewechselt werden muss, ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich. Einige Hersteller empfehlen einen Wechsel nach 18 Monaten, andere einen nach zwei Jahren.

Neben dem Scherkopf gibt es weitere Kosten, die je nach Rasierer auf euch zukommen können. Automatische Reinigungsstationen sind beispielsweise meistens mit speziellen Kartuschen ausgestattet, die den Rasierer besonders gründlich reinigen und teilweise sogar desinfizieren. Auch diese Kosten sollte man nicht vernachlässigen, da sie regelmäßig anfallen und je nach Marke stark variieren.

Achtet genau auf die Seriennummern und Varianten

Bei unserem Rasierer-Test ist aufgefallen, dass gerade Rasierer-Hersteller häufig recht undurchsichtig hinsichtlich ihrer Produktkennzeichnung sind.

Es gibt die meisten Rasierer-Modelle in vielen verschiedenen Variationen, die sich lediglich durch eine minimale Änderung in der Seriennummer unterscheiden. Hierbei wird nicht nur bei jeder Farbe eine Änderung in der Nummer vorgenommen, sondern teilweise auch bei Zusatzfunktionen oder unterschiedlichem Zubehör. Damit ihr am Ende das für euch richtige Modell in der Hand haltet, solltet ihr vor dem Kauf genau auf die Produktkennzeichnung achten.

Ausstattung: Welches Rasierer-Zubehör ist wichtig?

Einer der wichtigsten Kaufaspekte bei einem neuen Elektrorasierer sollte die Ausstattung sein. Mittlerweile gibt es sehr breitgefächertes Zubehör, welches sich von vollautomatischen Reinigungsstationen bis hin zu unterschiedlichen Rasierer-Aufsätzen erstreckt. Da sich der Preis zum großen Teil nach dem enthaltenen Zubehör richtet, lohnt es sich hier genauer hinzuschauen und abzuwägen, welche Features man wirklich benötigt. Darüber hinaus können beispielsweise auch besondere Editionen oder Farben teurer werden.

Vollautomatische Reinigungsstationen

Eines der beliebtesten Zubehörteile, welches man besonders bei Premium-Geräten findet, ist die vollautomatische Reinigung- und Ladestation. Ihr findet solche Stationen mittlerweile bei fast allen großen Marken wie beispielsweise Philips, Braun oder Panasonic.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass solche Reinigungs- und Ladestationen durchaus interessant, aber auch recht teuer sind. Meistens gibt es die Rasierer baugleich auch ohne Station, welche dann deutlich günstiger zu erwerben sind. Darüber hinaus sollte man die Kosten für die Reinigungskartuschen nicht außer Acht lassen, denn auch diese muss alle paar Monate, je nach Herstellerangaben, gewechselt werden.

Rasierer Reinigungs- und Ladestation

Grundsätzlich sind solche Stationen natürlich sehr praktisch, denn sie reinigen euren Rasierer nicht nur gründlich, sondern desinfizieren ihn sogar je nach Hersteller. Darüber hinaus wird der Rasierer auch in der Station geladen, was euch das ständige An- und Abklemmen mit dem Ladekabel erspart.

Neben der Lade- und Reinigungsfunktion bieten solche Stationen meistens auch jede Menge weiterer Funktionen. Sie liefern beispielsweise Informationen zum Zustand des Rasierers oder können sogar mit einer Trockner-Funktion ausgestattet sein. Nach der Reinigung wird der Rasierer hiermit also sogar getrocknet und ist sofort wieder einsatzbereit.

Unsere Meinung:

Vollautomatisierte Reinigungsstationen sind ein schönes Feature für Leute, die nicht so sehr auf den Preis des Rasierers achten. Wenn ihr zu einem Nass- sowie Trockenrasierer greift, dann könnt ihr das Gerät auch einfach unter laufendem Wasser reinigen, was unserer Meinung nach vollkommen ausreicht.


Barttrimmer (Aufsatz oder integriert)

Beim Barttrimmer gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder er ist im Rasierer integriert und lässt sich herausschieben oder er ist als zusätzlicher Aufsatz vorhanden. Der integrierte Trimmer ist meistens recht klein und eher zum Stylen der Koteletten gedacht.

Elektrorasierer mit integriertem Barttrimmer

Barttrimmer-Aufsätze, wie beispielsweise beim Philips S9000 Prestige, sind hier deutlich besser, da sie eine größere Fläche rasieren. Des Weiteren sind sie meistens variabel einstellbar und ihr könnt euch hiermit auch einen 3-Tage-Bart stylen.

Elektrorasierer mit Barttrimmer-Aufsatz

Viel wichtiger ist allerdings, dass ihr mit dem Trimmer eure Haare kürzen könnt, wenn der Bart einmal zu lang geworden ist. Besonders bei Elektrorasierern sollten die Haare vor der gründlichen Rasur immer sehr kurz sein, damit sie gute Arbeit leisten. Hier hat der Aufsatz dem integrierten Trimmer einiges voraus.

Unsere Meinung:

Grundsätzlich tut es auch ein integrierter Trimmer, wobei wir tendenziell eher den Aufsatz wählen würden, da man hiermit meistens besser rasieren kann und die Flexibilität hat, sich auch mal einen 3-Tage-Bart stehen lassen zu können. Essenziell ist allerdings, dass der Rasierer einen Trimmer bietet, denn eine gründliche Rasur mit einem Elektrorasierer steht und fällt mit der Länge des Bartes.


Induktive Ladestation

Ein weiteres Zubehör, welches man bei recht wenigen Rasierern findet, uns allerdings im Test gut gefallen hat, ist eine induktive Ladestation (auch QI-Ladestation genannt).

Induktive Ladestation

Mit der induktiven Ladestation erspart ihr euch das ständige Hantieren am Morgen mit dem Ladekabel. Darüber hinaus liegt der Rasierer eigentlich immer auf der Ladestation, weshalb er stets geladen und einsatzbereit ist.

Der einzige Nachteil ist allerdings, dass solche Ladestationen, ähnlich wie die Reinigungsstationen, recht teuer sind.

Unsere Meinung:

Die induktive Ladestation ist ein gutes Zubehör, welches man meistens eher im Nachhinein zu schätzen lernt. Wer allerdings auf den Preis achten muss, für den ist es nicht zwangsläufig notwendig.


Pinsel: Klein, aber wichtig

Die meisten Rasierer werden inklusive eines kleinen Reinigungspinsels geliefert. Er ist dafür da, um kurze Haare aus dem Scherkopf des Rasierers oder anderen Aufsätzen zu entfernen.

Unsere Meinung:

Hier kommt es sehr auf den Rasierer an. Manche Rasierer lassen sich so gut unter Wasser reinigen, dass er nicht unbedingt notwendig ist. Grundsätzlich wird er allerdings auch bei den meisten Geräten mitgeliefert.


Flexibler Scherkopf

Ein wichtiger Punkt, den ihr besonders während der Rasur merken werdet, ist die Flexiblität des Scherkopfs. Egal ob ihr zum Folien- oder Rotationsrasierer greift: Es ist besonders wichtig, dass sich die einzelnen Scher-Elemente sowie der Scherkopf flexibel bewegen können. Dies hilft vor allem an schwierigen Stellen wie beispielsweise dem Kinn oder Kiefer und macht die Rasur angenehmer und schneller.

Flexibler Scherkopf

Einige Scherköpfe lassen sich sogar wahlweise per Knopfdruck arretieren, also feststellen. Ein starrer Scherkopf hilft euch manchmal dabei, mehr Druck auf die Haut auszuüben und an besonders schwierigen Stellen besser zu rasieren.

Unsere Meinung:

Hier glänzen vor allem die Mittelklasse- sowie Premium-Geräte, wobei auch Rasierer wie der Braun Series 3 einen recht flexiblen Scherkopf bieten. Der Unterschied ist allerdings deutlich spürbar.


Akku und Schnelllade-Funktion

Nichts stört morgens mehr als ein ungeladener Rasierer. Wenn dann noch Zeitdruck hinzukommt, kann der Tag nur schlecht werden. Hier ist es wichtig, sich im Vorfeld die Akkulaufzeit des Rasierers anzuschauen. Es gibt Rasierer, die bereits nach 30 Minuten vollständig entladen sind, wobei andere über 60 Minuten rasieren.

Sollte doch mal vergessen worden sein, den Rasierer an den Strom zu stecken, so hilft die sogenannte Schnelllade-Funktion. Diese findet man vor allem bei den Mittelklasse- und Premium-Geräten. Der Rasierer muss hier lediglich ein paar Minuten an der Steckdose laden und ist dann für eine Rasur einsatzbereit. Dieses Feature erspart euch oftmals viel Stress.

Unsere Meinung:

Eine lange Akkulaufzeit ist definitiv empfehlenswert und auch die Schnelllade-Funktion sollte vorhanden sein. Mittlerweile warten jedoch viele Rasierer mit solch einer Funktion auf.


Transportverriegelung: Nicht nur auf Reisen wichtig

Ein weiteres Feature, was allerdings nicht alle Rasierer besitzen, ist die sogenannte Transportverriegelung. Diese ist dazu da, damit der Rasierer auf Reisen im Koffer nicht zufällig aktiviert wird. Meistens wird hierfür der Startknopf einige Sekunden gedrückt gehalten, damit der Rasierer in den Sperrmodus springt.

Diese Funktion ist nicht nur auf Reisen interessant, sondern auch wenn ihr Kinder im Haushalt habt.

Unsere Meinung:

Wir empfinden es als nette Funktion, die meistens nur bei den etwas teureren Mittelklasse- und Premium-Geräten zu finden ist.


Lautstärke: Ergebnisse aus unserem Rasierer Test

Wer sich morgens vor dem Spiegel in Ruhe fertig machen möchte, will keinen Rasierer, der bei Inbetriebnahme sehr laut ist. Das ist der Grund, weshalb wir auch diesen Aspekt in unseren Rasierer-Test aufnehmen.

Rasierer Test: Lautstärkemessung
Die Lautstärke eines Rasierers spielt durchaus eine Rolle. In unserem Rasierer Test schnitten alle Geräte ähnlich ab.
Unsere Meinung:

Grundsätzlich kann man bei besonders bekannten Marken und beliebten Rasierern damit rechnen, dass sie hinsichtlich der Lautstärke passabel sind. Wir haben allerdings auch schon Erfahrungen mit sehr lauten Geräten gemacht, die teilweise wirklich unangenehm waren.